Leistungen

allgemeine Orthopädie und Unfallchirurgie

Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung sowie Nachsorge und Rehabilitation von Verletzungen und deren Folgezuständen. Behandlung von angeborenen und/oder erworbenen Formveränderungen, Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane aller Altersstufen.

biologische Therapien

MBST – MultiBioSignal-Kernspinresonanz-Therapie

Für die Kernspinresonanztherapie wurde die aus der Diagnostik bekannte Magnetresonanztomographie (MRT) so abgewandelt, dass sie therapeutisch genutzt werden kann. Die Kernspinresonanztherapie arbeitet mit wesentlich schwächeren Magnetfeldern als die MRT. Das Besondere ist die Kombination eines statischen Feldes mit Wechselfeldern unterschiedlicher Beschaffenheit, um im Körper Kernspinresonanz zu erzeugen. Die Stimulation der Zellen aktiviert den Stoffwechsel und löst regenerative Prozesse aus. Durch diese biologische Behandlungsweise erreichen mehr Nährstoffe und Sauerstoff das verletzte oder degenerativ veränderte Gewebe. Das gewünschte Ergebnis ist eine beschleunigte Regeneration von Muskeln und Sehnen, Knorpel- und Knochengewebe.

ACP-autologes conditioniertes Plasma

Die Bezeichnung ACP steht für einen besonders aufbereiteten Bestandteil des menschlichen Blutes. Es ist das von roten und weißen Blutkörperchen getrennte thrombozytenreiche Plasma. Thrombozyten (Blutplättchen) sind die kleinsten Zellen im Blut. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung und beinhalten Wachstumshormone, die erkranktem Gewebe zur Reparatur nützlich sind. In der therapeutischen Anwendung werden bei der zu behandelnden Person ca. 15 ml Blut aus der Armvene mit einer speziell entwickelten Doppelspritze entnommen und zentrifugiert. Dadurch trennen sich die Bestandteile des Blutes voneinander. Das so gewonnene Plasma wird direkt in das betroffene Gelenk, an die erkrankte Sehne oder in das bedürftige Gewebe injiziert. Diese lokal konzentrierte Platzierung beschleunigt die körpereigene Regeneration von erkranktem Knorpel-, Sehnen- und Muskelgewebe durch Aktivierung verschiedener Zelltypen (Stammzellen, Chondrozyten, Osteoblasten) und fördert die Produktion von Grundbaustoffen des Knorpels.

Stoßwellentherapie

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) wird seit mehr als zehn Jahren mit überzeugenden Ergebnissen bei der Behandlung von knochennahen Weichteilschmerzen eingesetzt. Inzwischen wird die Stoßwellentherapie von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) beim schmerzhaften Fersensporn als Therapie der ersten Wahl empfohlen.

Das Verfahren wurde von der extrakorporalen Zertrümmerung von Gallen- und Nierensteinen abgeleitet. Mit hochfrequenten Impulsen werden im Zielgewebe die Durchblutung und lokale Nährstoffversorgung sowie die Verfügbarkeit von Sauerstoff erhöht.

Als besonders wirkungsvoll erweist sich die Behandlung bei Verkalkungen der Schultergelenkkapsel, beim sogenannten Tennisellenbogen, beim schmerzhaften Fersensporn, bei Achillessehnenreizungen und bei punktuellen Reizzuständen von Sehnen- und Knochhaut. Außerdem lassen sich chronisch entzündliche Erkrankungen der Gelenkkapseln von Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Hüft- und Kniegelenke mittels Stoßwellentherapie gut behandeln.

digitales Röntgen

... des Skelettes für das Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie

Sonographie der Bewegungsorgane

Die Sonographie des Bewegungsapparates („diagnostischer Ultraschall“ für Wirbelsäule, Gelenke und Weichteile) ist ein modernes Verfahren zur Bildgebung. Wesentliche Vorteile gegenüber der Röntgendiagnostik sind, dass die verwendeten Schallwellen auch bei wiederholten Untersuchungen unschädlich sind und dass Weichteile sehr gut dargestellt werden (Erkennen von Muskelriss, Sehnenriss, Zysten, Flüssigkeit im Gelenk, Schleimbeutelentzündung). Außerdem kann auch dynamisch untersucht werden, d. h. während der Bewegung eines Körperteiles.  

Die Sonographie ist darüber hinaus gut geeignet, Therapiemaßnahmen wie z. B. Stoßwellenbehandlung zu begleiten und deren Wirksamkeit zu kontrollieren.

sportmedizinische Betreuung

Die videobasierte Lauf- und Bewegungsanalyse kann sowohl für Patienten mit unklarer Schmerzsymptomatik als auch für Sportler zur Optimierung ihrer Bewegungsabläufe und Schuhe genutzt werden. Die Ursachen von Gangstörungen oder laufspezifischen Belastungsbeschwerden sowie schmerzhafte Bewegungsmuster können diagnostiziert und durch therapeutische Maßnahmen verringert oder beseitigt werden. Je nach individueller Situation und Fragestellung kann die videobasierte Lauf- und Bewegungsanalyse den ganzen Körper einbeziehen – von den Füßen über die Beinachsen und die Hüftstellung bis hin zur Wirbelsäule.